Elternbrief vom 28. Januar 2007Elternbrief vom 28. Januar 2007

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Deutsche Evangelische Oberschule Kairo

Elternbrief vom 28. Januar 2007



Sehr geehrte, liebe Eltern,

 

der Monat Januar ist fast zu Ende, trotzdem hoffe ich, dass Sie meine besten Wünsche für Sie, Ihre Familie und Ihre Angehörigen zum neuen Jahr 2007 auch heute noch annehmen, denn es liegen (wenn ich richtig gerechnet habe) immerhin noch 337 Tage vor uns, die uns aller Erfahrung nach neben dem Alltäglich-Gewohnten auch neue und überraschende Herausforderungen bringen werden. Wenn wir diese tatkräftig und zuversichtlich annehmen, sind sie – so Gott will – sicherlich positiv zu bewältigen.

 

In der vergangenen Woche haben alle Eltern zum Abschluss des ersten Halbjahres mit dem Zwischenzeugnis eine Information über den momentanen Leistungsstand ihrer Kinder erhalten. Natürlich können Sie mit Ruhe und Freude in das zweite Schulhalbjahr gehen, wenn das erreichte Notenbild alle Erwartungen erfüllt, be-wahren Sie bitte aber auch Gelassenheit und Optimismus, wenn es gilt, Defizite aufzuarbeiten. Noch bleibt viel Zeit, gemeinsam einen erfolgreichen Abschluss am Schuljahresende zu erarbeiten. Wünschen wir uns dazu also gegenseitig viel Glück.

 

Ich darf Sie nun über einige wichtige Punkte des Unterrichts und des Schullebens informieren.

 

1. Ferienplan des nächsten Schuljahres 2007/08: Der endgültige Ferienplan wird vom zuständigen Gremi-um erst Mitte Februar verabschiedet, und wir werden Sie so schnell wie möglich über das Ergebnis informie-ren. Folgendes Schlüsseldatum, das Sie bereits in Ihre Planung aufnehmen können, steht jedoch schon fest. Das Schuljahr 2007/08 beginnt am Sonntag, dem 02.09.07.

 

2. Terminplan für das zweite Schulhalbjahr: siehe Anlage

 

3. Gottesdienst und Gottesdienstteilnahme: Seit Beginn des Schuljahres 2006/07 findet unser Schulgottes-dienst in der Zeit zwischen 07.15 Uhr und 07.45 Uhr statt, und er ist inzwischen zu einem allgemein aner-kannten Bestandteil unseres schulischen Lebens, unseres christlich-evangelischen Profils geworden. Wir danken allen Mitgliedern unserer Schulgemeinschaft und allen Trägern religiöser Führungsverantwortung für diese positive und undogmatische Akzeptanz. Insofern bedarf nach Ansicht der Leitungsgremien der Schule die jetzt bestehende Gottesdienststruktur keiner Veränderung. Ich bitte allerdings die Eltern unserer christli-chen Schüler darum, der Schulleitung in klarer Weise mitzuteilen, ob das Kind am Gottesdienst teilnimmt oder nicht. Es gibt zur Zeit immer noch Schüler/innen, für die kein schriftlicher Befreiungsantrag im Direk-torat vorliegt, die aber trotzdem nicht am Gottesdienst teilnehmen. Wir brauchen in diesem Punkt Klarheit, damit wir unserer Aufsichtspflicht entsprechen können, die auch die Anwesenheit bzw. Nichtanwesenheit im Schulgottesdienst umfasst. Bitte führen Sie ggf. mit Ihrem Kind ein klärendes Gespräch und weisen Sie es darauf hin, dass es in den Gottesdienst gehen soll bzw. reichen Sie den Antrag auf Befreiung so schnell wie möglich nach. In diesem Zusammenhang ein Hinweis: Es wäre schön wenn sich noch mehr Eltern als bisher bereit erklärten, aktiv bei der Gottesdienstgestaltung mitzuarbeiten.

 

4. Schulhygiene: Es mag für Sie befremdlich sein, dass das Thema „Toilettenräume“ in einem Elternbrief behandelt wird. Es erscheint nämlich völlig normal, wenn die Toiletten einer Schule mit Toilettenpapier, Seife und Handtüchern ausgestattet sind. Die Erfahrung zeigt aber, dass dieser Bereich mit sehr viel Proble-men verbunden ist: Sachbeschädigung, Missbrauch von Papier, Handtüchern und Seife, bewusste Verstop-fung von Toiletten etc. Wir haben nun in Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat die Sanitärräume mit allen notwendigen Dingen ausgestattet, und wir bitten Sie, im Rahmen Ihrer erzieherischen Möglichkeiten (wie Sie das ja auch zu Hause tun) die Kinder zu verpflichten, pfleglich und korrekt mit der neu zur Verfügung gestellten Ausstattung der Toilettenräume umzugehen. Das erspart Arbeit, Ärger und Kosten, die letztlich Sie selbst tragen müssen.

 

Wie Sie bereits von Ihren Kindern gehört haben oder vielleicht sogar selbst gesehen haben, sind auf dem Schulhof der DEO Container aufgestellt, die eine Mülltrennung ermöglichen. Zu finden sind Container für Glas, Plastik, Papier und Metall im Durchgang zwischen Aula und Pavillons sowie zwischen Sonnenuhr und Pavillons. Ziel des Vorhabens ist es, unseren Schülerinnen und Schüler bewusst zu machen, dass so genannte Abfälle nutzbare Rohstoffe darstellen und einen wirtschaftlichen Wert haben. Mit dieser Maßnahme will die Schule zum praktischen ökologischen Verhalten erziehen. Der so separierte Müll wird von einer Firma abge-holt, und wir beabsichtigen damit das Volumen des verbleibenden Mülls zu reduzieren, um die Betriebskos-ten ein wenig günstiger zu gestalten.

 

5. Bustickets: In Anpassung an die Entfernungs- und Preisstaffel der Schulbusnutzung hat die DEO Kairo die Preise für Einzelfahrten ab 01.02.07 zum Teil geringfügig angehoben. Ab diesem Termin gelten folgende Preise:

 

Bustickets



Stadtteil Zone Jahr Monat** Einfache Fahrt*
Dokki, Giza bis Giza Platz 1 2260,00 250,00 7,00
Zamalek, Manial, Mohandessin 2 2475,00 275,00 7,50
Agouza, Downtown, Garden City 3 2690,00 300,00 8,00
Andere Stadtteile 4 2875,00 320,00 8,50
(alle Preise in LE)        

*die einfache Fahrt kann nur drei mal im Kalendermonat genutzt werden

**das Monatsticket wird für den Kalendermonat ausgestellt

 

6. Jugend musiziert: Bereits im ersten Elternbrief des Jahres habe ich auf den Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ hingewiesen, der vom 22.03.07 bis zum 28.03.07 an der DEO ausgetragen wird. In diesem Zu-sammenhang bitte ich vor allem die Eltern der Schüler Klassen 7 bis 12 um Unterstützung: Wir benötigen noch weitere Gastfamilien, die unsere jugendlichen Teilnehmer aufnehmen. Freuen Sie sich über die Begeis-terung unserer Gäste für Musik und erleben Sie mit Ihnen die Spannung eines musikalischen Wettbewerbs. Vielleicht ist es auch ein persönlicher Gewinn, wenn Sie eine Woche lang einem Violinisten aus Rom oder einer Sängerin aus Alexandria ein familiäres Zuhause ermöglichen. Da die jungen Musiker hier in Kairo ein umfangreiches Konzert- und Besuchsprogramm erwartet, lägen allein der Transport am Morgen (die Anfahrt zur Schule ist auch mit dem Schulbus möglich) und Abend sowie die Übernachtung in Ihrer Verantwortung. Bitte teilen Sie Ihre Bereitschaft – auch formlos – unserer Kollegin Frau Koll oder unserem Kollegen Herrn Werner mit, die für diesen organisatorischen Bereich verantwortlich sind. Bitte merken Sie sich auch den Termin für das Eröffnungskonzert (22.03.07) und das Abschlusskonzert der Preisträger (27.03.07) in Ihrem Kalender vor. Es wäre schön, wenn wir bei den beiden Veranstaltungen ein volles Haus hätten.

 

Ich darf mich nun von Ihnen verabschieden und wünsche Ihnen und Ihren Kindern einen ruhigen und erfolg-reichen Verlauf des 2. Halbjahres.

 

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(R. Baab, OstD)


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