‹’€m Kooperativer Religionsunterricht Christentum-Islam

Kooperativer Religionsunterricht Christentum-Islam in der Oberstufe

Kooperativer Religionsunterricht Christentum/Islam in der Oberstufe

Deutsche Auslandsschulen sind Orte der Begegnung und des interkulturellen Dialogs. So beschrieb es der ehemalige Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier, im Jahr 2006. Ein wichtiges Element im Bildungsauftrag unserer Begegnungsschule ist der Kooperative Religionsunterricht Christentum/Islam in der gymnasialen Oberstufe (Koop-RU), bei dem die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler von einem Team aus christlichen und muslimischen Religionslehrern in deutscher Sprache und nach den Vorgaben des deutschen gymnasialen Schulsystems unterrichtet werden.

Der Koop-RU wurde im Schuljahr 2001/2002 als Regelunterricht fĂŒr die vier Parallelklassen des 11. und 12. Jahrgangs eingerichtet.


Ein kompetenzorientierter Lehrplan wurde durch die deutsche Kultusministerkonferenz im Jahr 2001 genehmigt.


Eine prozessbegleitende Evaluation wurde in den Jahren 2005 bis 2007 unter Leitung von Franz W. Niehl (Trier/Rheinland-Pfalz) und Prof. Dr. Auni Abd el-Raouf (Cairo-University) durchgefĂŒhrt.


Der Koop-RU ist ein anerkanntes Unterrichtsfach, kein „Projektunterricht“. Dieses Fach gibt es im deutschsprachigen Raum nur an der DEO Kairo.


Eine internationale Fachkonferenz an der DEO Kairo im April 2010 stellte den Unterricht der Öffentlichkeit vor und etablierte Arbeitskontakte mit solchen deutschen UniversitĂ€ten, welche islamische Religionslehrer/innen ausbilden.


In Kooperation mit dem InterdisziplinĂ€ren Zentrum fĂŒr Islamische Religionslehre (IZIR) der Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg (FAU) wurde ein Schulpraktikum fĂŒr Studierende der islamischen und christlichen ReligionspĂ€dagogik aus Deutschland eingerichtet.


Die DEO Kairo ist somit deutschlandweit die erste Ausbildungsschule fĂŒr islamische Religionslehrer/innen in der gymnasialen Oberstufe. Gefördert wird dieses Praktikum vom AuswĂ€rtigen Amt Berlin.


Zahlreiche Veröffentlichungen, Medienberichte und Besuche durch Delegationen aus Deutschland dokumentieren diesen Prozess.

 


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