‹$ŽÛK Projekte

Das Sozialkomitee der Deutschen Evangelischen Oberschule Kairo und ihre Projekte in Kairo und Umgebung

Das Sozialkomitee arbeitet mit Heimen, Organisationen und Schulen in Kairo und Ägypten zusammen sowie mit dem Lise-Meitner-Gymnasium in Brandenburg

Ana el Masri Jungenheim 6.Oktober Stadt

 

Seit 2014 betreuen wir ein Jungenheim in 6.Oktober Stadt. Dort sind 75 Jungen und 10 MĂ€dchen im Alter von 4 Jahren bis 21 Jahren untergebracht. UnterstĂŒtzung beim Einrichten der Schlaf-Ess- Schul- und AufenthaltsrĂ€ume. AusflĂŒge und Einladungen zu Spiel und Spaß auf dem Schulhof der DEO , sowie regelmĂ€ĂŸiges Verteilen von Kleidung und Schuhen brachte uns einander nĂ€her.

Der jĂ€hrliche drei tĂ€gige  Ausflug ans Rote Meer ist der Höhepunkt des Sommers. FĂŒr unsere SchĂŒler/innen ist es wichtig sich mit den Verlassenen auseinander zu setzen und zu sehen wie gut ihre eigene Lebenssituation ist.

Banat El Ghad (Banati) Haram City 6. Oktober Stadt

Seit 2014 unterstĂŒtzen wir das MĂ€dchenheim Banati mit ca. 250  Waisen- und Straßenkindern. Mit vier Lehrerinnen wurden Schulklassen eröffnet, die den Kindern die Möglichkeit geben den Schulstoff, der in den staatlichen Schulen nicht vermittelt wird,zu erlernen und PrĂŒfungen zu bestehen.

Durch viele Aktionen sammelten wir Geld, bestuhlten die Klassen, zahlen die Lehrerinnen und helfen bei der Beschaffung der SchulbĂŒcher. Besuche von unseren SchĂŒlern/innen, Bereitung eines FrĂŒhstĂŒcks und Spiel und Spaß mit den Kindern hilft beiden Seiten zum VerstĂ€ndnis.

In diesem Jahr wird der Fußballplatz  und ein Freilufttheater mit unserer Hilfe  renoviert. Seit Jahren fahren jeweils 100 Kinder im Sommer fĂŒr vier Tage  in ein Camp am Roten Meer. Da freuen sich die AuserwĂ€hlten schon Monate vorher auf die Erholung. Auch die Einladung an fĂŒnf Heimkinder zum Pyramidenlauf spornt die Kinder an und fördert die Freundschaft.

MĂ€dchenheim Agouza

Seit vielen Jahren betreut das Sozialkomitee der DEO ein MĂ€dchenheim in Agouza, in dem rund 100 MĂ€dchen von der Straße, untergebracht sind. Dank großzĂŒgiger finanzieller Zuwendungen von ehemaligen Kollegen und Eltern, kann der Nachhilfeunterricht durch vier Lehrerinnen bezahlt werden, damit die Kinder ihre JahresabschlĂŒsse bestehen, denn die Beschulung im Heim ist nicht ausreichend.

2009 konnte durch das Sozialkomitee einen begrĂŒnter Sport- und Spielplatz gebaut werden, der ein bisschen Ablenkung bietet. Viele Renovierungsarbeiten wurden durchgefĂŒhrt. Die regelmĂ€ĂŸigen AusflĂŒge zu Klubs, Schifffahrten auf dem Nil oder der jĂ€hrliche Badeurlaub am Roten Meer oder Einladungen zu Schulveranstaltungen werden außerdem finanziert und organisiert. Auch MĂŒtter und Lehrer besuchen das Heim regelmĂ€ĂŸig, um mit den MĂ€dchen zu spielen und zu basteln.

Ausflug ans Rote Meer
Spiel und Spaß
gemeinsamer Ausflug

Lepradorf Abou Zabaal

Der Besuch des Lepradorfs Abou Zabaal - ca.80 km von Kairo entfernt - gehört zum festen Bestandteil der Sozialarbeit. Unter Mithilfe aller SchĂŒlerinnen und SchĂŒler werden PĂ€ckchen mit Nahrung, Seife, Tee gepackt, die an einem Schulvormittag mit einer Klasse an die BedĂŒrftigen verteilt werden.

Die etwa 650 MĂ€nner und Frauen in den Krankenstationen empfangen die DEO-Abordnung mit Freude und großer Herzlichkeit, denn Besucher sind dort selten. Das Erlebnis fĂŒr die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, mit wie wenig man anderen eine Freude bereiten kann, macht sehr nachdenklich und fĂŒhrt zu neuen guten Ideen, die Hilfe zu vertiefen.

Kindergarten
Geschenke verteilen
Bewohner im Dorf

Behinderten-Schule-El-Nageh, Gize

Vor fĂŒnf Jahren nahm die DEO Kontakt zur Behinderten-Schule auf, in der ca. 150 Kinder und junge  Menschen von sechs bis 21 Jahren beschult und handwerklich ausgebildet werden.

Untergebracht in einer alten Villa mit vielen kleinen RĂ€umen ist die Lernsituation sehr beengt. Im Hinterhof gelang es, einen behindertengerechten Spielplatz zu installieren, so dass die Kinder in den Pausen Spielmöglichkeiten haben. Durch den Verkauf von dort hergestellten Teppichen, HolzbĂ€nkchen und andere Handarbeiten wird neues Material besorgt Die sechsten Klassen besuchen als Abschluss nach der LektĂŒre von Max von der GrĂŒn, Vorstadtkrokodile - dabei geht es um ein behindertes Kind - die Schule.

Nach anfĂ€nglichen BerĂŒhrungsĂ€ngsten spĂŒrt man schnell die Freude und Herzlichkeit ĂŒber den Besuch: Es wird gemeinsam gesungen und getanzt. Zu Weihnachten werden Überraschungstaschen mit Schreibmaterial, Kappen, HandtĂŒchern und SĂŒĂŸigkeiten verteilt. Zur Zeit werden dringend benötigte SchulbĂ€nke hergestellt, die durch eine Grußkartenaktion innerhalb der DEO finanziert werden.

Gemeinsamer Tanz
Taschen verteilen
alte Schulbank

Brotaktion in die Psychiatrische Klinik Abbassaya

Bereits eine Woche vor dem Besuch werden Handzettel verteilt, damit alle SchĂŒler den gleichen Inhalt in die PĂ€ckchen legen. Am Tag vor der Aktion mĂŒssen die ca. 1500 TĂŒten von den Mitgliedern des Sozialkomitees kontrolliert, gezĂ€hlt und verpackt werden.

FrĂŒhmorgens nach dem Fahnengruß werden die SĂ€cke im Schulbus verstaut. Eine Sozialhelferin empfĂ€ngt uns vor der Frauenstation der Klinik. Das ist ein weitlĂ€ufiges GelĂ€nde mit vielen HĂ€usern, in denen zwischen jeweils 50 bis 100 Frauen untergebracht sind. Unsere TĂŒten finden reißenden Absatz und machen diesen bedĂŒrftigen Menschen viel Freude.

TĂŒten packen
Einpacken

Mit welchen Aktionen werden diese Projekte finanziert?

  • Verkauf von Essen und GetrĂ€nken bei Elternsprechtagen oder Pyramidenlauf
  • Im „Revolutionsjahr 2011“ verkauften wir mit großem Erfolg eine Revolutions-Rose (eine Rose aus Koralle mit Silberblatt und StĂ€ngel), designiert von einer Goldschmiedin. Alle Einnahmen von mehr als LE 15.000,- wurden an Ärzte und deren Mitarbeiter weiterleitet, die die verletzten Demonstranten in Kairo und Alexandria versorgten.
  • Sonderaktionen, wie Waffelverkauf, Nudelsuppenverkauf, Sozialwoche, Tombola
  • Verkauf von Handarbeiten des MĂ€dchenheims in Agouza, El Nageh Schule
  • Verkauf von Leinentaschen, die in einer Behinderten-WerkstĂ€tte genĂ€ht werden
  • Weihnachtskarten Grußaktion innerhalb der Schule
  • Sponsoren beim Klaus-Heller-Lauf (FĂŒnf-Stundenlauf der gesamten SchĂŒler- und Lehrerschaft der DEO)
  • Spenden ehemaliger Lehrerkollegen
  • Spenden von SchĂŒlern, Eltern, LehrkrĂ€ften und privaten UnterstĂŒtzern

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